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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Besser hören dank guter Technik

Noch vor wenigen Monaten musste Elisabeth Francis aus Staufenberg sich anstrengen, um andere Menschen richtig verstehen zu können. Heute trägt die 37-jährige Physiotherapeutin und Mutter von zwei Kindern ein Hörgerät. Sie berichtet im Interview über ihre Schwerhörigkeit und wie dieses kleine Technikwunder ihren Alltag wieder leichter macht.

Frau Francis, Sie tragen seit Kurzem ein Hörgerät. Wie fühlen Sie sich damit?
Elisabet Francis: Zuerst war es schon ungewohnt. Mittlerweile muss ich aufpassen, dass ich nicht vergesse, es zum Schlafen herauszunehmen.

Bedeutet es für Sie wieder ein Plus an Lebensqualität, dass Sie nun wieder richtig und gut hören können?
Francis :Auf jeden Fall! Ich möchte das Hörgerät nicht mehr missen. Es erleichtert mir den Alltag enorm.

Wann haben Sie gemerkt, dass mit Ihrem Gehörsinn etwas nicht mehr in Ordnung ist?
Francis: Das war vor ungefähr einem Jahr.

War das ein schleichender Prozess, den Sie Stück für Stück wahrnehmen konnten? Oder ist Ihre Schwerhörigkeit ganz unvermittelt aufgetreten?
Francis: Ich habe mich beim Fernsehen auf das betroffene Ohr gelegt und gedacht, mein Mann hätte den Fernseher plötzlich leise gestellt. Dem war aber leider nicht so. Somit war es ein Zufall. Später habe ich gedacht, warum ist dir das denn nicht schon früher aufgefallen. Das Nachfragen schleicht sich einfach ein und man merkt gar nicht, dass es immer öfter wird.

Man ist froh, diese Probleme nur von anderen zu kennen. Doch wenn es einen selbst betrifft: Welche Gedanken sind Ihnen als junge Mutter und berufstätige Frau durch den Kopf gegangen?
Francis: Natürlich bekommt man erst einmal einen Schrecken. Hören ist im Umgang mit Menschen einfach so wichtig und es beeinträchtigt den sozialen Kontakt enorm. Zum Glück leben wir aber in einer Gesellschaft, in der einem geholfen werden kann. Ich bin von Anfang an offen mit meinem Problem umgegangen und habe sehr schnell gemerkt, wie viele Menschen unter Schwerhörigkeit leiden, dies aber nicht gerne zugeben. Schade! Für mich bedeutet das Tragen des Hörgeräts nicht nur einen Vorteil, sondern ich finde, dass ich damit meinem Gegenüber Respekt zeige, dass er mir wichtig ist und ich ihn verstehen will.

Wie haben Sie das für Sie richtige Hörgerät gefunden?
Francis: Hess Hören hat es mir ermöglicht, einige ausprobieren zu dürfen. Und das über einen längeren Zeitraum, sodass man viele Lebenssituationen durchlaufen konnte.

Ist es Ihnen leicht gefallen, sich zu entscheiden? Auf was sollte man dabei achten?
Francis: Nein, leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Für mich war es wichtig, dass das Gerät meinen Alltag unterstützt – also alles mitmacht, was so ansteht. Und das ist ja nun mal eine Menge. Ich wollte ein normales Klangbild, das sich so anhört, als könnte ich normal hören. Und dann musste es auch noch in den finanziellen Rahmen, den ich gesteckt hatte, passen.

Sie tragen ein sehr kleines Hinter-dem-Ohr-Gerät, das man kaum sieht. War
 das ein Entscheidungskriterium für Sie?
Francis: Natürlich wollte ich keinen riesigen Klotz hinter dem Ohr haben. Wäre dies aber die einzige Möglichkeit gewesen, hätte ich es in Kauf genommen. So bin ich sehr froh darüber, dass es unauffällig ist. Eine Brille als Sehhilfe wird oft als Accessoire betrachtet, da sind Hörgeräte weit von entfernt.

Wie wichtig ist die fachkundige Beratung durch einen Hörgeräteakustiker?
Francis: Da ich mich auf dem Gebiet überhaupt nicht auskenne, war mir eine kompetente und vertrauensvolle Beratung sehr wichtig.

Können Sie sich heute ein Leben ohne Hörgerät vorstellen?
Francis: So lange trage ich es ja noch nicht. Aber ich bemerke deutlich, dass das Leben für mich ohne Hörgerät viel anstrengender wäre. Ich bin froh über die Entscheidung, eines zu tragen.

Herzlichen Dank für das
aufschlussreiche Gespräch.

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