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Gesund im Unternehmen

Arbeit auf Augenhöhe

Die Zahnarztpraxis Dr. Schöler gewann im Jahr 2012 beim Wettbewerb „Gesunde Betriebe – Nordhessen“ den dritten Preis in der Kategorie Kleinunternehmen. Ausgezeichnet wurde damit ein wertschätzendes Arbeitsklima – gegenüber Mitarbeitern und Patienten.

„Wir fühlen uns anerkannt und arbeiten auf Augenhöhe zusammen.“ Keine Frage, Zahnarzthelferin Beate Fiedler ist mit Job und Chefs zufrieden. Seit zwei Jahren ist sie im Team der Zahnarztpraxis Dr. Schöler in Söhrewald. Zehn Mitarbeiterinnen und zwei Zahnmediziner, Dr. Christian und Stephanus Schöler, kooperieren hier Hand in Hand. Die Kompetenz und Verantwortung von jedem Einzelnen zu respektieren und zu fördern, ist seit vielen Jahren die Devise. Unterm Strich steht eine besondere Wertschätzung innerhalb der Belegschaft, aber auch gegenüber den Patienten. Anerkennung fand diese Arbeitsatmosphäre jetzt beim Wettbewerb „Gesunde Betriebe – Nordhessen“: Die Zahnarztpraxis Dr. Schöler sicherte sich den dritten Platz in der Kategorie Kleinunternehmen.

„Wir geben uns Mühe im Umgang miteinander und sehen uns ein bisschen als Menschenentwickler“, bringt Dr. Christian Schöler die Zielsetzung auf den Punkt. Natürlich habe die gute Zusammenarbeit Priorität, dennoch erfolgten die verschiedenen Tätigkeiten in der Zahnarztpraxis auch eigenverantwortlich. Gerade in der Prophylaxe, einem Schwerpunkt des Praxisangebots, fungierten die Mitarbeiterinnen als kompetente Ansprechpartner für die Patienten. Motivation funktioniere so nach außen wie innen, fördere die Zufriedenheit im Team und gebe auch den Patienten das Gefühl, ganzheitlich wahrgenommen und behandelt zu werden. „Das befruchtet sich gegenseitig“, lautet die Erfahrung, „denn die psychologische Ebene ist wichtig.“ Hinter dem Konzept stehen aber auch ganz konkrete Maßnahmen, etwa konsequente fachliche Qualifikationen oder andere Fortbildungen wie jüngst über „Motivierende Gesprächsführung“. Die körperliche Fitness unterstützen des Weiteren ergonomisch korrekte Arbeitsplätze. Eine entspannte Arbeitshaltung ermöglichen etwa Lupenbrillen, ein gesundes Sitzen der passende Stuhl. Jüngst wurde für eine Kollegin sogar ein besonderes Keyboard angeschafft, um die Beschwerden ihres „Mausarms“ zu lindern.

Und ein gemeinsames Pilates-Training ist ebenfalls in Planung. Selbstverständlich sind sowieso die Weihnachtsfeier und zwischendurch auch mal ein gemeinsames Fortbildungswochenende, wie letztens in Berlin. „Jeder, der herein kommt, merkt, dass hier was anders läuft“, resümiert Beate Fiedler und fügt stolz hinzu: „Die Patienten sind hier eben keine Nummer und wir auch nicht.“

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