// sie lesen ...

Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Ein Test bringt Klarheit

Kontaktallergie
Häufig sind Friseure von einer Allergie betroffen. Ihre Haut reagiert im Lauf der Zeit empfindlich auf chemische Stoffe. Es entstehen sogenannte Kontaktekzeme. Foto: fotolia.comKrank durch den Beruf – das kann bei Kontaktallergien der Fall sein. Besonders Friseure, Reinigungspersonal und medizinische Fachkräfte sind davon häufig betroffen. Dann gilt es, die reizenden Mittel zu meiden und die Haut von einem Hautarzt oder Allergologen untersuchen zu lassen.

Reaktion auf chemische Stoffe
Zu einer Kontaktallergie kommt es, weil die Haut, besonders an den Händen, überempfindlich auf die chemischen Stoffe, zum Beispiel in Haarfärbemitteln und Reinigungslösungen reagiert. Kommt die Haut immer wieder mit den Substanzen in Kontakt, entsteht eine sogenannte immunologische Sensibilisierung. Die Folge: Die Haut rötet sich, juckt häufig und ist in schwereren Fällen mit Bläschen übersät. „Manche Betroffene leiden zudem unter Reizungen der Schleimhäute bis hin zu Asthma-Anfällen“, sagt der Dermatologe Dr. Johannes Müller-Steinmann. Um abzuklären, ob eine Kontaktallergie vorliegt, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. In einem Anamnese-Gespräch erläutern die Patienten, mit welchen Stoffen sie beruflich und privat regelmäßig in Berührung kommen. Besteht der Verdacht auf eine Allergie, führen Ärzte einen Epikutan-Test durch. Sie beträufeln Pflaster mit verschiedenen Allergenen und kleben diese anschließend auf den Rücken oder Oberarm der Patienten. Nach 48 bis 72 Stunden zeigt sich, ob eine Kontaktallergie besteht.

Haut mit Feuchtigkeit versorgen
Ist dem so, sollten die Betroffenen die auslösenden Substanzen meiden – zum Beispiel, indem sie bei der Arbeit Handschuhe tragen. Zusätzlich können Salben und Cremes die Symptome lindern. Allgemein gilt: Allergiker sollten ihre Haut immer gut pflegen und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Sonst wird sie schnell rissig und eindringende Erreger können zu Entzündungen führen. „Eine Hyposensibilisierung, wie sie beispielsweise bei einer Pollenallergie angewendet wird, hilft bei einer Kontaktallergie leider nicht“, erklärt Müller-Steinmann. Am häufigsten aber entsteht ein juckendes Ekzem der Hände ohne Allergie. „Wenn die Hände zu viel gewaschen und Feuchtigkeit ausgesetzt sind, können sie sich nicht schnell genug regenerieren, trocknen aus und werden rissig und schuppig“, erklärt Müller-Steinmann. Dann hilft eine gute Hautpflege mit Produkten, die zum Beispiel Urea enthalten.

 

 

 

Diskussion

Ein Kommentar zu “Ein Test bringt Klarheit”

Eine Antwort zu “Ein Test bringt Klarheit”

  1. Richard Friedel sagt:

    Asthma japanisch wegtrainieren.
    Laut der Webinformation z. B. der Firma Patakara verspricht eine besondere Lippenübung das Abstellen der Mundatmung und eine heilende Wirkung auf Asthma durch Korrektur der Atmung, so dass Asthma nicht als unheilbar zu gelten hat und der Asthmatiker nicht als lebenslänglich spraypflichtig leben muss. Dann kann er stolz auf seine Gesundheit sein und im Einklang mit der Natur leben. Das klingt mir plausibel, weil Akupresssur in der Asthmawelt kaum bekannt ist. Zuerst aber schauen Sie sich das Video http://tinyurl.com/kkyelfb an. Das liefert ein ehrliches Ahaerlebnis ohne Hintergedanken, d. h. ohne Hype. Man versteht die Atmung anders.
    Hat man das Gefühl der tieferen, volleren Atmung beim Drücken auf den Punkt GV26 aber doch zu Mundatmung neigt, dann wären Lippenübungen nützlich, weil, meine ich, stramme Lippen an diesem Punkt pressen. Auch werden Lippenübungen als Mittel zum Abstellen der asthmaträchtigen Mundatmung bei der Webseite der Firma Patakara empfohlen (http://www.liptrainer.com/main/eczema.htm). Für Lippenübungen ohne Hi-Tec siehe z. B. http://tinyurl.com/lr8opsy (mit Trisha O’Hehir)und für eine Vorrichtung von Patakara siehe (Fit Pull) siehe https://www.youtube.com/watch?v=h-6RnsnCgJw
    Mundatmung ist anscheinend eine Grundursache von Asthma und wird nicht vom Arzt selber behandelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Cookies und Google AdSense. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen