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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Frischer Auftritt

Einfach mal eintauchen: Ein Fußbad schenkt ein gesundes Fußklima und neue Energie. Foto: © Johanna Mühlbauer - Fotolia.comWas tun, wenn der Fuß ins Schwitzen kommt
Hyperhidrosis Plantaris – so lautet der Fachausdruck für Schweißfüße, die vielen Menschen lästige Dauerbegleiter im Alltag sind. Sie führen nicht nur zu einem feuchten Fußraum und begünstigen somit Fußpilz, sie verströmen auch noch einen übelriechenden Geruch und schränken den Tragekomfort ein. Unter einem krankhaftem Schweißfuß, davon spricht man ab einer Absonderungsmenge über 50 Milligramm pro Fuß und Minute, leiden tatsächlich aber nur etwa drei Prozent der Bevölkerung. Jeder Dritte klagt dennoch über unangenehm riechende Schweißfüße, was oft an einer falschen oder mangelnden Fußhygiene liegt. Luftundurchlässige Schuhe und dicke Socken fördern ein feucht-warmes Klima, in denen sich Bakterien vermehren können. Der üble Geruch geht dabei noch nicht einmal von den Füßen aus, sondern entsteht, wenn die Socken und Schuhe den Schweiß aufnehmen und speichern.

Täglich Schuhe tauschen
Mit einem erhöhten Pflegeaufwand lässt sich das Problem allerdings schnell in den Griff bekommen. Füße sollten zunächst täglich gewaschen und gründlich abgetrocknet werden, sodass sich zwischen den Zehen keine Feuchtigkeit für Bakterien sammeln kann. Zusätzliches Eincremen hält die Füße geschmeidig und verhindert Geruchsbildung. Atmungsaktives, bequemes Schuhwerk und Baumwollsocken verhindern zudem die Schweißbildung. Das tägliche Wechseln der Socken ist dabei selbstverständlich Pflicht und auch ein täglicher Schuhtausch gibt Zeit zum „Auslüften“. Füße fühlen sich jedoch am wohlsten, wenn sie barfuß laufen dürfen – also so oft wie möglich die Schuhe weglassen und den Füßen Platz und Frischluft verschaffen.

Weitere Hilfsmittel bei „Käsefüßen“ sind geruchshemmende Einlegesohlen, am besten eignen sich welche aus Zedernholz. Dieses Naturholz hat eine besonders gute und antibakterielle Wirkung. Zedernholz saugt besonders gut Schweiß auf und sorgt so für ein trockenes Klima im Schuh. Dank der antibakteriellen Eigenschaften entstehen keine geruchsbildenden Hornhautbakterien. So verschwindet der Fußgeruch schon beim ersten Tragen. Der Preis liegt pro Paar beim Zedernholz etwa zwischen 6 und 15 Euro, günstigere Alternativen können Zimtsohlen oder auch Anti-Schweiß-Sohlen aus der Drogerie sein.

Deos kühlen und desinfizieren
Neben Einlegesohlen sind auch Fußdeos gängige Hilfsmittel gegen Schweißfüße. Zu finden sind sie in Apotheken und Drogerien. Der Vorteil besteht darin, dass sie kinderleicht anzuwenden sind. Das Spray muss einfach auf den gewaschenen und getrockneten Fuß aufgetragen werden. Der positive Effekt dabei: Der Fuß wird spürbar gekühlt und gleichzeitig desinfiziert, sodass sich kein Fußpilz ausbreiten kann. Ähnliche Produkte mit gleicher Wirkung sind Fußpulver oder Schuhsprays. Ergänzend dazu können Hausmittel wie Fußbäder mit Salbei, Schwarztee oder Salz sowie das Einreiben der Füße mit Babypulver helfen. Das Pulver saugt wie auch beim industriell hergestellten Fußpulver die Feuchtigkeit auf und hält die Füße trocken.

Quelle: BKK VBU

 

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