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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Gepflegt in der Sonne

Wer die Sonne ausgiebig genießt, sollte auch ausreichend trinken, idealerweise Wasser. Foto: © sebra - Fotolia.com, Quelle: BKK VBUNoch bevor es zu einem Sonnenbrand kommt, haben die energiereichen UV-Strahlen in der Haut Schäden angerichtet, die nicht sofort spürbar sind: Sie greifen die kollagenen Fasern des Bindegewebes an, die für Straffheit und Festigkeit der Haut sorgen. Zwar verfügt die Haut über natürliche Reparaturmechanismen, doch sie können bei intensiven Sonnenbädern nicht schnell genug wirksam werden. Wer zu lange in der Sonne liegt, riskiert also Falten und „Altersflecken“ in späteren Jahren.

Die sogenannte Alterungsschutzzeit (die Zeitspanne, die die Haut in der Sonne verträgt, bevor Schäden an den Hautzellen auftreten) beträgt nur etwa zwei Drittel der Eigenschutzzeit. Darum sollte man im Zweifelsfall zu einer Sonnencreme mit noch höherem Lichtschutzfaktor greifen. Spezielle Anti-Aging-Produkte enthalten Vitamine und Enzyme wie Q 10, die die Zellerneuerung beschleunigen und dem Abbau von Kollagen entgegenwirken. Generell gilt: Dem Teint zuliebe öfter aufs Sonnenbaden verzichten, stattdessen langsam und gesünder im Schatten bräunen oder mit Bronzepuder und Selbstbräuner „nachhelfen“.

Sonnenstress vermeiden

  • Trinken Sie viel – mindestens zwei Liter pro Tag.
  • Tragen Sie in der Sonne immer eine Kopfbedeckung.
  • Vermeiden Sie die Mittagssonne (12 bis 15 Uhr).
  • Legen Sie zwischendurch immer wieder kleine Schattenpausen ein.
  • Bewegen Sie sich viel in der Sonne, zum Beispiel bei Strandspaziergängen oder Ballspielen – das sorgt für schöne, gleichmäßige Bräune.
  • Nehmen Sie stets ein leichtes Kleidungsstück mit an den Strand (z.B. T-Shirt, Tunika), um sonnenstrapazierter Haut ab und zu eine Auszeit zu gönnen.
  • Auch die Augen benötigen einen Sonnenschutz. Ihre Sonnenbrille sollte daher mehr als nur ein modisches Accessoire sein und einen UV-Filter vom Typ 380 oder 400 haben.
  • Duschen Sie nach dem Sonnenbad mit einem milden Duschgel alle Rückstände von Sand, Salz, Chlor und Sonnenmilch ab. Eine Körperlotion mit den Vitaminen A, E und Panthenol gibt der normalen Haut verlorene Feuchtigkeit zurück.
  • Trockene Haut braucht eine Intensivpflege mit regenerierendem Körperöl.

Erste Hilfe für die Haare
Sommer, Sonne, Strandurlaub – das ist purer Stress für die Haare. Zwar hat das Haar eine natürliche Schutzhülle aus übereinander liegenden Keratinschuppen.
Doch intensive Sonnenstrahlung, dazu Chlor aus dem Pool und Salz aus dem Meer, rauen die Oberfläche auf, lassen das Haar strohig und stumpf erscheinen. Zudem setzen die UV-Strahlen in Verbindung mit Wasser Wasserstoffperoxid frei, das die Haare ausbleicht. Mit der richtigen Pflege kann man die Haare schützen. Jeden Abend müssen Salz, Sand und Chlor ausgespült werden. Dafür ein mildes rückfettendes Shampoo und nicht zu heißes Wasser verwenden. Ein Conditioner kann täglich verwendet werden, ab und zu sollte man dem Haar eine Kur gönnen. Föhnen Sie Ihre Haare nicht, sondern lassen Sie sie an der Luft trocknen. Außerdem sollten Sie auf alles, was die Haare zusätzlich strapaziert wie Färbungen oder Glätteisen verzichten. Für Sonnenschutz sorgen Stylingprodukte mit UV-Filter, Hüte und Kappen.

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