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Wenn Sehen wieder zum Erlebnis wird

Augenoptiker Thomas Nicolaus demonstriert mittels iPad®, welche Vorteile der Kunde mit den neuen Brillengläsern einmal haben wird. Foto: KrumHat man eine neue Brille, dann sieht man im Normalfall besser als mit der alten. Längst aber hat man sich daran gewöhnt, dass es Einschränkungen gibt. Nachts zum Beispiel, beim Auto fahren. Oder bei schwierigen Kontrastverhältnissen. Nötig wäre das nicht. Mit individualisierten i.Scription® Brillengläsern von Carl Zeiss Vision® werden viele solcher Probleme behoben. Das Zusammenspiel individueller Beratung und eines speziellen Messverfahrens macht es möglich, Brillengläser nahezu perfekt jedem Auge anzupassen und so das Sehen wieder zu einem ungetrübten Erlebnis werden zu lassen.

Bei Optic Wagner + Nicolaus in Kassel wird dieses komplexe und hochmoderne Verfahren angewendet. Geschäftsführer Thomas Nicolaus ist von dem i.Profiler®, so der Name des Messgerätes, überzeugt und kennt den signifikantesten Kundenvorteil genau. „Das Gute ist, dass ich in der anschließenden Analyse sehr oft und verlässlich zusichern und darstellen kann, wo die Verbesserungen für den Kunden liegen. Zusätzlich gibt Carl Zeiss Vision® eine hundertprozentige Verträglichkeitsgarantie, und das auf zwölf Monate.“ Leisten können sich Augenoptiker und Glashersteller dieses Garantieversprechen guten Gewissens, weil die neue Messmethode weit über Bekanntes hinausgeht. In einem ersten Beratungsgespräch klärt der Augenoptiker mit dem Kunden, welche Ansprüche dieser hat und in welchen Bereichen die Brille eingesetzt werden soll. Auch hier kommt moderne Technik ins Spiel – mittels iPad kann der Kunde erleben, wie das Seherlebnis später aussehen kann.

Ein Auge ist immer so individuell wie ein Fingerabdruck. Nach der Beratung kommen die Vermessung der Augen und die Erstellung eines Sehprofils. Während konventionelle Brillengläser sich oft auf die typischen Augenfehler wie Kurz- oder Weitsichtigkeit beschränken, geht i.Scription® erheblich weiter. Die i.Profiler® Messung beruht auf der Basis der sogenannten Wellenfront-Technologie. „Hier haben wir die Möglichkeit, nicht nur die zentrale Stärke, sondern auch das individuelle Profil der Hornhaut zu messen und herauszufinden, an welcher Stelle sich das Licht in welchem Maße bricht“, erklärt Nicolaus.

Das Ergebnis verblüfft; auf eine Hundertstel Dioptrie genau lässt sich so die Sehschwäche herausfinden. Weiß man diese, geht es schließlich an die subjektive Überprüfung des Sehens. Hier werden unter anderem das räumliche Sehen und das Zusammenspiel beider Augen getestet. Zu guter Letzt wird mit Hilfe eines ebenfalls von Zeiss entwickelten Videomesssystems die genaue individuelle Positionierung der Brillengläser vor den Augen und der individuelle Sitz der Brillenfassung mit einer Genauigkeit von einem Zehntel Millimeter ermittelt. „Dies ist bei hoch individualisierten Brillengläsern enorm hilfreich, besonders was die Spontanverträglichkeit der neuen Brille angeht“, sagt Nicolaus.

(Foto: Krum)

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