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Machen Sie Sport oder träumen Sie davon?

Hans Martin Krause, neuer Chefredakteur der Zeitschrift Vitales Nordhessen.Liebe Leserinnen, liebe Leser, auf der nördlichen Halbkugel unseres Planeten steigen die Temperaturen wieder in den grünen Bereich. Im bewaldeten Nordhessen bietet die Natur erneut ihr buntes Spektakel mit gelben, fliederfarbenen, grünen und weißen Farbtönen. Für viele bedeuten die beiden warmen Jahreszeiten auch, endlich wieder raus zu gehen und auf altbewährte Aktivitäten und Sportarten zurückzugreifen. Andere können davon aus gesundheitlichen Gründen nur träumen oder trauen sich kaum.

In der am 28. Mai 2018 erscheinenden Print-Ausgabe von Vitales Nordhessen geht es darum, dass man mit so mancher Erkrankung nach ärztlicher Rücksprache mehr machen darf, als man denkt. Und wie man sich fit hält, wenn man gesund ist. Denn Handicap oder Krankheit und Sport: Es geht manchmal doch, und man kann vorbeugen.

Sind Sie bereits älter und würden gerne mal Tango Argentino tanzen? In der Seniorenwohnanlage Lindenberg (Kassel) unterrichtet dazu eine Lehrerin, die auch regelmäßig Parkinson-Patienten das Tanzen beibringt. Nach Angaben des Veranstalters seien auch Teilnehmer von außen dazu eingeladen. Dass der Tango ein ideales Gehirn-Jogging darstellt, berichten die Tänzer aus der Seniorenwohnanlage Lindenberg begeistert.

Die Mai-Ausgabe von Vitales Nordhessen berichtet zudem von den Vorzügen des Jogging-Sports. Mit dem Laufen kann man sogar Depressionen entgegenwirken und bekämpfen, neben den physischen Effekten wie etwa Herzinfarkt-Vorbeugung.

Apropos Herz: Es gilt als ein medizinisch heikles Thema – dürfen Patienten mit Herzschwäche überhaupt Sport machen? Die Deutsche Herzstiftung meint, dass bestimmte Sportarten möglich seien, unter ärztlicher und sporttherapeutischer Aufsicht. Doch nicht jeder Mediziner würde dies so ohne Weiteres bejahen. Und: Diabetes-Betroffene dürfen nach ärztlicher Beratung Aktivitäten wie Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen genießen, bis hin zu Leistungssport.

Manchmal stellen auf den ersten Blick halbwegs niederschmetternde Diagnosen später eben überraschenderweise keinen Grund mehr dar, auf Bewegung zu verzichten.

Ein weiteres Thema dieser Ausgabe ist etwa der kognitive Einsatz sogenannter Agility Boards in der betrieblichen Gesundheitsfürsorge. Oder auch das Wandern auf dem Habichtswaldsteig.

Wem all dies zu stressig ist, der kann die gute, altbewährte Yoga-Matte, gerne auch aus Kork, natürlich jetzt wieder mit in den Garten oder an den Edersee nehmen.

Aber es gibt auch ganz ernste Themen in dieser Ausgabe: Die spezialisierte Palliativ-Versorgung in Hessen ist jetzt flächendeckend. Und Kassel hat eine neue DRK-Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre. Bleiben Sie gesund. Bleiben Sie uns treu.

Ihr Hans Martin Krause

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