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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Hitzewellen, Ozon und Feinstaub

Der Klimawandel bringt zunehmend sehr heiße Sommer mit sich, und besonders ältere Menschen, Kleinkinder sowie Säuglinge leiden unter der Hitze. Extrem hohe Temperaturen über 35°C belasten sie öfters sehr stark. Der Deutsche Wetterdienst und das Umweltbundesamt geben Tipps, wie man sich schützt.

Foto (Illustration): Deutscher WetterdienstAlarmsignale
Kreislaufbeschwerden, Muskel- und Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Puls, Erschöpfung und Verwirrtheit: Es gibt viele Alarmsignale des menschlichen Körpers, wenn die Luft-Temperaturen in die Höhe schnellen. Erschwerend hinzu kommt dann oft der Sommersmog, der Probleme mit der Lunge durch bodennahes Ozon und belastenden Feinstaub verursacht.

An heißen Tagen reguliert der Körper die Eigentemperatur mit Schwitzen und stärkerer Hautdurchblutung. Deshalb ist ein stärkeres Durstgefühl das Signal für vorhandenen und akuten Mineralstoff- und Flüssigkeitsmangel. Bei älteren Menschen ist das Durstgefühl jedoch oft schwächer – ebenso wie die Fähigkeit zu schwitzen –, sodass sie zu wenig trinken, Wärme nicht abgeben, dehydrieren und in schlimmen Fällen austrocknen.

Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, bei großer Hitze die Aktivitäten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden zu beschränken. Und: Der Aufenthalt in kühlen Räumen, kühle Bäder und Duschen, eine erhöhte Getränkezufuhr, wasserhaltige Früchte, kein Alkohol, weniger Koffein, kein Zucker und mehrere leichte Mahlzeiten verteilt auf den Tag sind etwa auch wichtig. Zudem sollte man die Wohnung oder das Haus nachts und morgens lüften.

Sowohl Säuglinge als auch Kleinkinder kann man vor der Hitze schützen, indem man sie zwischen 11 und 15 Uhr im Haus  oder im Schatten lässt. Spätestens 20 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien können Eltern ihren Kindern wasserfeste Sonnencreme auftragen.

Weitere gefährdete Gruppen sind:

  • Sportler
  • Im Freien tätige Arbeitnehmer
  • Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Menschen mit Fieber
  • Patienten mit bestimmten Medikationen
  • Alkohol- und Drogen-Konsumenten

(Quelle: Deutscher Wetterdienst/Umweltbundesamt: „Klimawandel und Gesundheit. Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen“, 2019)

(Foto: Deutscher Wetterdienst)

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