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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

So kommen sie wieder in Balance

Mir selbst ausreichend Achtsamkeit zu schenken, ist Voraussetzung für innere Balance und Ausgeglichenheit. Doch wie finde ich sie? Balance entsteht immer, wenn ich einen Ausgleich schaffe zu dem, was ich bisher tue. Wenn ich viel arbeite, muss ich häufiger Pausen einbauen, in denen ich mich erholen kann. Wenn ich wenig Zeit für mich habe, muss ich anfangen, mir diese Zeit wieder zu nehmen. Dieses Stück Achtsamkeit sich selbst gegenüber kann man lernen. Am besten gelingt dies in kleinen Schritten – zum Beispiel: Zunächst eine Stunde in der Woche nur für sich reservieren und diesen kleinen Freiraum jede Woche steigern.

Glück spüren
Glück ist ein Gemütszustand und um Glück spüren zu können, muss ich in der Lage sein, auch das Gegenteil, nämlich Traurigkeit zu spüren. Wichtig ist es, in solchen Momenten mir selbst Trost zu schenken. Ich kann mich an frühere Glücksmomente erinnern, aber auch an Momente der Traurigkeit und – so wie ein Schauspieler sich in eine Rolle einarbeitet – erst mal versuchen, diesen früher empfundenen Gefühlen nachzuspüren. Ich kann auch Dinge tun, die früher gut getan haben, Menschen treffen, die mich in freudige Stimmung versetzen.

Ballast abwerfen
Ob im Job oder privat – manchmal wird alles zu viel. Bevor das Maß endgültig voll ist, sollte ich klar Schiff machen. Da gibt es die drei Fragen beim Aufräumen zu beantworten, die es leichter machen, Ballast abzuwerfen: Brauche ich Dich wirklich? Erleichterst Du mein Leben? Machst Du mich glücklich? Das hilft bei materiallem Balast ebenso wie bei innerem Zuviel oder Aufgabenbalast.

Kraft gewinnen
Unter Stress leidet auch die Seele: Wir fühlen uns ausgebrannt, erschöpft und suchen nur noch nach Ruhe. Beim klassischen Krafttraining werden die Muskeln immer stärker und immer wieder anders gefordert. Das heißt, sie werden sich ständig leicht verändernden Reizen ausgesetzt. Körperliches Training macht auch die Seele wieder stark. Ob ich dabei in ein Fitness-Studio gehe, mich für Yoga entscheide oder Rad fahre – ganz gleich! Nur durch regelmäßiges Training werde ich wieder fit und ausgeglichen. Bei Unsicherheit vorher mit dem Arzt sprechen!

Mut schöpfen
Müssen wir Neuland betreten, setzen unsere Urinstinkte ein, zum Beispiel Ängste. Sie sind per se nichts Schlechtes! Sie schützen uns vor Gefahren und können sogar lebenserhaltende Wirkung haben. Manchmal verselbstständigen sich Ängste in Kopf und Körper – dann ist es gut, die Ursachen zu ergründen. Häufig basieren sie auf schlechten, nicht verarbeiteten Erfahrungen. Gehe ich diesen Ursachen nach, wird das Leben wieder lebenswerter. Manchmal muss man sich bei der Bearbeitung auch durch einen Coach oder Therapeuten unterstützen lassen. Diese können helfen, Mut zu fassen und sich auf neue Situationen einzulassen. Wenn einfach alles zu viel ist, sollte ich das Zuviel reduzieren. Dann kommen der Mut und die Kraft für Neues von selbst zurück.

Besser konzentrieren
Die Gedanken schweifen ab, Wissen ist nicht mehr abrufbar. Was zu viel ist, ist zu viel! Und unser Gehirn schaltet dann an manchen Punkten einfach ab. Das ist ein Schutzmechanismus, um uns vor Überlastung zu schützen. Bei Maschinen geht bei Überlastung die Warnlampe an – beim Menschen heißt die Warnlampe hier: der Geist funktioniert zeitweise nur noch eingeschränkt. Wenn ich mir und meinem Gehirn immer mal eine Erholungspause gönne, wird es mir das mit zuverlässigerem Funktionieren danken – dann klappt es auch mit dem Gedächtnis wieder. Weder die Maschine noch das Hirn sind nämlich für pausenlosen Dauerbetrieb konstruiert.

Leichter Entspannen
Unruhig, verkramft, gereizt: höchste Zeit, abzuschalten. Doch auch entspannen will geübt sein! Wenn ich immer nur auf Hochtouren lebe, dauert es eine Weile, bis ich wieder unten bin. Empfehlenswert ist es, täglich mehrere kleine Pausen einzulegen, um das Abschalten im Tagesverlauf mehrfach zu trainieren. Auch ein ruhigerer Nachmittag am Wochenende oder ein Spaziergang kann Wunder wirken.
Aber: Auch die „Entspannungsmuskulatur“ will wieder trainiert werden! Tipp: Elektronische Geräte wie PC und Smart Phone mal auszuschalten trägt dazu bei, dass der
Körper leichter in den Ruhemodus
schaltet.

Mich wieder finden
Das Gefühl ins Bodenlose zu fallen? Sich selbst zu verlieren? Wenn ich etwas verloren habe, dann muss ich mich auf die Suche danach machen. Wenn ich es allein nicht finde, bitte ich andere, mir zu helfen. So einfach ist das – eigentlich! Ich kann mit kleinen Schritten anfangen, wieder auf mich selbst zuzugehen – bildlich gesprochen. Dabei sind Übungen für die Sinne hilfreich, um diese wieder zu erwecken und zu schulen: eine Orange mit Genuss schälen und verspeisen, Nüsse geräuschvoll knacken und knabbern, eine Kerze anzünden und in ihrem Schein der Lieblings-CD lauschen. Oder für ein gutes Körpergefühl mal die Seele baumeln lassen. Für Eltern von kleinen Kinder kann es hilfreich sein, sich gegenseitig Freiraum zu verschaffen! Wer das wirklich will und organisiert, wird wahre Entspannungswunder erleben.

Gefasster reagieren
Wut ist ein starkes Gefühl. Je stärker sie wird, desto schwieriger wird es, besonnen zu handeln. Hier hilft ein ganz praktischer Tipp: Kurz und kräftig durchatmen, sich gedanklich neben sich stellen und sich fragen: Ist das, worüber ich mich aufrege, nicht nur ein Fliegenschiss, wenn ich es mal global betrachte?!

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