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Gesundheit und mehr Wohlbefinden

Ohne Gesundheit ist alles nichts!

Dieser Satz von Arthur Schopenhauer trägt zugleich zwei Wahrheiten in sich und macht damit ein Dilemma deutlich, in dem wir uns immer wieder befinden: So lange es uns gut geht und wir gesund sind, machen wir uns keinen Gedanken darüber. Erst wenn wir krank sind, wird uns die Hässlichkeit dieses Zustandes bewusst. Gesundheit ist nicht alles. Hat Schopenhauer Recht? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind: So denken wir häufig und so ist das Leben strukturiert. Schließlich sind wird jeden Tag aufs Neue gefordert. Da gerät das Nachdenken über die eigene Gesundheit rasch in den Hintergrund. Wir streben nach Erfolg im Beruf, nach gemeinsamen Stunden mit der Familie, nach Geselligkeit mit Freunden, nach aufregenden Hobbys, nach weiten Reisen und vielen anderen schönen Dingen im Leben, die für uns das Prädikat Lebensqualität verdienen. Doch ist das alles, was Lebensqualität ausmacht? Nicht nur! Denn sind wir einmal nicht fit oder gar ernsthaft krank, wird uns bewusst, dass das die Lebensqualität mindert. Was können wir leisten, wenn wir krank sind? Was haben wir von unserem Erfolg? Wie können wir die schönen Stunden leben? Wie den materiellen Luxus genießen? Die Antworten auf diese Fragen lauten: „Wenig“, „Nichts“ oder „Kaum“. Diese Antworten sind eigentlich nicht die, die wir im Grund unseres Herzens geben wollen. Denn wir wünschen uns nichts sehnlicher als ein Leben lang stark und vital, voller Kraft und Tatendrang zu sein, uns rundum wohl und glücklich zu fühlen. Wer einmal krank war, weiß, dass ein großes Stück Lebensqualität dort endet, wo Krankheit beginnt. Wie sagte Schopenhauer: Ohne Gesundheit ist alles nichts.

Pflegen Sie die Tugend Gesundheit!
Oft müssen wir erst an einen Punkt kommen, an dem wir uns so schwach oder elend fühlen, dass wir erkennen: Gesundheit bekommen wir nicht geschenkt. Aber Zeit-, Termin- und Leistungsdruck, eine Flut an Informationen, Erlebnissen und Eindrücken haben den Blick dafür getrübt wie die Milch das Glas. Und so hetzen wir dem Wesentlichen hinterher: uns selbst. Ein Leben, das im ICE-Tempo rast, das ohne Innehalten zelebriert wird, kann nicht ohne gravierende Folgen bleiben: Unser Körper zieht irgendwann die Notbremse. Denn auf Dauer kann er die ständige Beschleunigung nicht aushalten und läuft im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Viele Menschen kapitulieren und entwickeln schwere Stresssymptome wie Ängste, Süchte oder gar Depressionen. Kopfschmerzen, Rückenleiden, Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tinnitus oder auch Tumore können weitere Folgen sein.

Wer einmal mit dem Zug in diesen Zielbahnhof eingelaufen ist, kommt meist – wenn auch spät – zu der Erkenntnis, dass wir für unsere Gesundheit selbst sorgen müssen. Gesundheit ist eine individuelle Angelegenheit – dies zu erkennen, ist eine Herausforderung. Gesundheit ist ein Geschenk, das man sich selbst machen muss. Vielleicht hilft dabei eine andere Sichtweise: Unser Körper ist der Tempel unserer Seele und unseres Geistes, den wir hegen müssen. Je aufmerksamer und bewusster wir damit umgehen, desto höher ist unsere Lebensqualität.

Wenden Sie mit Achtsamkeit Schaden ab!
Was können wir tun? Bewusst leben. Achtsam mit uns umgehen. Doch wir sollten nicht erst der Achtsamkeit Aufmerksamkeit schenken, wenn der Schaden da ist. Achtsamkeit ist der erste Schritt zur Prävention. Ein bewusstes und entschleunigtes Leben gibt uns die Zeit zum Innehalten. Zeit für uns. Nur dann haben wir die Chance, in einer hektischen und erfolgsorientierten Gesellschaft wie der unseren, auch die Warnsignale des Körpers rechtzeitig zu erkennen. Dazu gehört es auch, sich die Zeit für den zweiten Schritt der Prävention zu nehmen: die medizinische Vorsorge. Es gilt immer noch der alte Spruch: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die meisten, auch stressbedingten Erkrankungen, lassen sich gut behandeln, wenn man sie frühzeitig erkennt. Bewusst leben, heißt auch genießen. Sich Oasen der Ruhe und Muße im Alltag zu schaffen. Wer in der Lage ist, den inneren Schalter, wenn es gilt, von Stress auf Ruhe umzulegen, ist für den ganz normalen Wahnsinn des Alltags ebenso gewappnet wie für belastende Ausnahmesituationen. Doch das geht nicht von heute auf morgen. Entspannung kann und muss man lernen. Ob Yoga, Tai Chi oder was auch immer – Hauptsache wir haben Spaß daran. Es gibt viele Möglichkeiten die Seele einmal baumeln zu lassen und so gelassener zu werden. Das tut auch unserem Körper gut und er reagiert positiv darauf. Zum Beispiel fährt er die Menge an Stresshormonen im Blut herunter und verlangsamt den Herzschlag. Und so können wir auch Krisen und Druck gelassen entgegen sehen.

Überlisten Sie den inneren Schweinehund!
Eine andere Sache, die wir gerne – auch aus oftmals vorgeschobenen Zeitgründen – vernachlässigen ist Bewegung. Doch Bewegung ist die beste Prävention, die man sich leisten kann. Das Tolle ist, dass bereits kleine Schritte zum Erfolg führen. Man muss nur den inneren Schweinehund überlisten. Regelmäßige Bewegung gehört zu jedem Ich-tu-mir-was-Gutes-Programm. Und ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Sie senkt das Risiko für viele physische und psychische Erkrankungen. Unser Körper sehnt sich nach Bewegung – Skelett, Muskeln, Stoffwechsel, Hormon- und Immunsystem. Und auch die Seele und der Geist lechzen danach.

Bewegung verlängert im Übrigen auch unsere Lebensdauer – das ist wissenschaftlich erwiesen. Sind das nicht Gründe genug, einfach mal die Laufschuhe zu schnüren oder sich auf das Rad zu schwingen? Man muss nicht gleich einen Marathon gewinnen wollen. Auch in kleinen Dosen ist Bewegung eine Wohltat. Spürt man die ersten Erfolge, dass Körper, Geist und Seele sich wohl fühlen, ist das Ansporn genug, mehr dafür zu tun. Warum fangen wir nicht einfach an? Gesundheit ist nicht alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Gesundheit ist uneingeschränkte Freude am Leben.

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